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Term Definition
1st-Level-Support

Der First-Level-Support (auch User Help Desk oder UHD) ist erste Anlaufstelle für alle eingehenden Unterstützungsfragen. Der Mitarbeiter ist für deren vollständige Erfassung inklusive aller erforderlichen Zusatzinformationen zuständig und bearbeitet sie nach seinem Kenntnisstand weitestgehend selbstständig. Ziel ist die Selektion der Probleme und das schnelle Lösen einer möglichst großen Anzahl von Problemen, was durch Zuhilfenahme von Wissensdatenbanken ermöglicht werden kann.

1st-Party-Cookie

First-Party-Cookie oder auch persistenter Cookie. Persistente (also dauerhafte) Cookies werden auf dem Rechner gespeichert und verlieren ihre Gültigkeit erst, wenn das ihnen zugewiesene Verfallsdatum abgelaufen ist. Abhängig von diesem Datum kann ein persistenter Cookie also von einigen Sekunden über Tage bis hin zu mehreren Jahren gültig sein.

2nd-Level-Support

Der Second-Level-Support unterstützt den First-Level-Support, sowohl durch Weiterbildung am Arbeitsplatz (engl. training-on-the-job) als auch durch Übernahme komplexerer Anfragen. Neu erarbeitete Lösungen werden in Wissensdatenbanken eingepflegt, um das Wissen für den First-Level-Support nutzbar zu machen. Übersteigt die Komplexität einer Anfrage das Know-how oder die technischen Möglichkeiten des Second-Level-Supports, so wird diese an den Third-Level-Support weitergeleitet („eskaliert“).

3rd-Party-Cookie

Bei einem Third-Party-Cookie wird das Tracking-Cookie von einem Dritten gesetzt und erfasst. Der Nachteil bei 3rd-Party-Cookies besteht darin, dass User unter Umständen ihre Browser so eingestellt haben, dass sie diese Art nicht akzeptieren. Der Vorteil von 3rd-Party-Cookies liegt jedoch darin, dass man auf der Landingpage keinen Code einbauen muss. Daher ist 3rd-Party-Cookie-Tracking technisch einfacher als 1st-Party-Cookie-Tracking. Google Adwords verwendet 3rd-Party-Cookies um die Conversion-Rate zu bestimmen. Google-Analytics verwendet 1st-Party-Cookies.

A-B-Test

Der A-B-Test ist eine Testmethode, bei der eine Originalversion - beispielsweise einer Website - gegen eine veränderte Version getestet wird.

Der A-B-Test wird auch als Split-Run-Test bezeichnet, denn im Vorgehen wird die Zielgruppe in zwei Untergruppen aufgeteilt: Gruppe A und Gruppe B. Entsprechend der Aufteilung der Zielgruppe wird auch die Website oder Teile davon zweigeteilt produziert: die Originalvariante und eine veränderte Variante. Anschließend wird bei der Gruppe A das Original und bei der Gruppe B das veränderte Variante eingesetzt und die Reaktionen verglichen. Beim A-B-Test wird im Gegensatz zum multivariaten Test nur eine Variable verändert und auf ihre Wirksamkeit hin getestet. Damit ein A-B-Test effektiv ist und die Ergebnisse Validität erreichen muss eine ausreichende Gruppengröße gegeben sein.

Above The Fold

Der Begriff "Above the fold" (zu Deutsch "oberhalb des Falz") stammt aus dem Printbereich und bezeichnet, übertragen auf online Medien, den Bereich einer Seite, der ohne scrollen lesbar ist. Bedingt durch variierende Bildschirmauflösungen ist die Bezeichnug naturgemäß nicht so präzise wie in der ursprünglichen Nutzung.

Account Manager

Unter Key-Account-Management versteht man die Betreuung von Großkunden durch spezielle Mitarbeiter, sogenannte Key-Account-Manager. Merkmale dieser Betreuung sind eine kundenorientierte Einstellung, differenzierte Bearbeitungsformen, spezielle Organisationsformen und Arbeitsmethoden und -techniken. Grund für den Aufbau eines Key-Account-Managements ist vor allem, eine Plattform für das Erzielen von Wachstum in den Märkten zu erreichen. Dazu gehören der langfristige Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit den Altkunden sowie die Anwerbung von Neukunden und die Sicherung der lokalen Marktnähe.

In der Praxis ist das Key-Account-Management oft global organisiert (globales Key-Account-Management). Die Einrichtung eines Key-Account-Managements ist in erster Linie dann sinnvoll, wenn die Nachfrage des Kunden beziehungsweise sein Kundenwert als Referenz oder Multiplikator entsprechend groß und die Kundenstruktur komplex ist (beispielsweise bei hochtechnologischen, beratungsintensiven Produkten). Andererseits wird auch im Bereich der Konsumgüter das Key-Account-Management durchgängig praktiziert (z. B. Betreuung großer Handelsunternehmen durch die Hersteller).

Ad Impression

Als Adimpression (auch Ad Impression oder Views) werden einzelne Aufrufe/Einblendungen von Werbemitteln auf einem AdServer bzw. der zugehörigen Internetseite bezeichnet. Die Summe gibt also an, wie oft beispielsweise ein Banner angezeigt wurde.

Ad-hoc-Segmentierung

Die Ermittlung wertvoller Kundensegmente ist für ein erfolgreiches Marketing unerlässlich. Mit den Segmentierungsfunktionen eines Analysetools können Kundensegmente in Echtzeit definiert und analysiert werden. Anhand von Kunden- und Verhaltensdaten, etwa zum letzten Besuchsdatum, der Besuchshäufigkeit und dem Lebenszeitwert, können die Segmente mit dem größten Umsatzpotenzial prognostiziert und die Kaufabsichten der Kunden erkannt werden.

Adclick

Ein Adclick ist der einzelne Klick des Users auf ein Werbemittel.

Adserver
Ein Adserver ist die Kombination aus Hard- und Software, welche für die Auslieferung von online Werbemitteln und die Messung ihres Erfolgs benutzt wird. Bisweilen werden sowohl der physische Server als auch die eingesetzte Software jeweils für sich als Adserver bezeichnet.
AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e. V.)

Die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e. V.) ist ein Zusammenschluss von Online-Vermarktern, der sich die Untersuchung des Nutzerverhaltens zur Aufgabe gemacht hat und die Reichweite von Online-ANgeboten betrachtet.

AJAX
Unter der Bezeichnung AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) wird eine Reihe von Technologien zur asynchronen Datenübertragung zwischen Browser und Server zusammengefasst. Damit lassen sich HTTP-Anfragen ausführen, während eine HTML-Seite angezeigt wird, und die Seite so verändern, ohne sie komplett neu vom Server zu beziehen. Auf diesem Weg lassen sich dynamischere Webseiten realisieren, die eine bessere Nutzerführung mit sich bringen.
Angereicherter Pixel
Ein angereicherter Pixel ist die elektronische Möglichkeit, die Anzahl der Pixel zu erhöhen. Diese Pixel werden über mathematische Mittel (Interpolation) aus den vorhandenen umliegenden Pixeln berechnet und zusätzlich gespeichert. Also hat die gespeicherte Datei im Ergebnis mehr Pixel, als ursprünglich geliefert wurden.
API (Application Programming Interface)
Die Abkürzung API (engl. application programming interface) steht für Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung. Eine Programmierschnittstelle ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Programmanbindung auf Quelltextebene.
ASP (Application Service Provider)
Der Application Service Provider (Abkürzung: ASP; zu Deutsch: Anwendungsdienstleister) ist ein Dienstleister, der eine Anwendung (z. B. ein Webanalyse-System) zum Informationsaustausch über das Internet oder ein privates Datennetz anbietet. Der ASP kümmert sich um die gesamte Administration, wie Datensicherung, das Einspielen von Patches usw. Anders als beim Applikations-Hosting ist Teil der ASP-Dienstleistung auch ein Service (z.B. Benutzerbetreuung) um die Anwendung herum. Dabei wird die benötigte Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung angemietet. Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche oder Prozessschritte auslagern und sich damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Ausstiegsseite

Mit Ausstiegsseite wird die letzte vom Besucher betrachtete Seite vor dem Verlassen der Internetpräsenz bezeichnet. Ausstiegsseiten dokumentieren entweder Desinteresse. Oder der Besucher hat genau hier gefunden, wonach er suchte. In beiden Fällen sollte gerade diese Seite analysiert werden.

Behavioral Targeting

Beim Behavioral Targeting werden Messdaten aus dem Surfverhalten mit Befragungs- oder Registrierungsdaten weniger Internetnutzer kombiniert. Diese Verknüpfung liefert geschätzte Angaben zu Alter, Geschlecht und Produktinteressen und wird mithilfe mathematischer Algorithmen auf die Gesamtheit der Websitebesucher übertragen.

Das Predictive Behavioral Targeting verarbeitet Angaben zu Soziodemografie, Lebensart und Produktinteressen des Nutzers, die das System durch Onlinebefragungen weniger Nutzer erhält. Sowohl die Befragungs- als auch die Nutzungsdaten der einzelnen User werden anonymisiert gespeichert. Mithilfe statistischer Prognoseverfahren erhalten Nutzer fehlende Befragungsdaten von den befragten Nutzern, die ihnen in ihrem Surfverhalten am ähnlichsten sind.

Benchmark

Benchmark (engl. „Maßstab“) oder Benchmarking (= Maßstäbe setzen) bezeichnet eine vergleichende Analyse mit einem festgelegten Referenzwert.

IT-Benchmarking fällt in die Kategorie des Prozessvergleichs. Es misst und vergleicht wirtschaftliche (nicht technische) Aspekte einer IT-Infrastruktur. Technologie Benchmarking vergleicht Technologien bzw. Prozesse untereinander, bspw. in der Fertigung um kostengünstigste oder stabilste Prozesse zu identifizieren.

Besucher

Als "Besucher" (Visitor) werden alle bezeichnet, die eine Website aufrufen. 

Bounce Rate

Die Web Analytics Association (WAA) definiert die Bounce Rate (Absprungrate) als Anteil an Websitebesuchen mit nur einem einzelnen Seitenaufruf. Zu den Bounce-Besuchen zählen auch Kurzbesuche von 5 bis 10 Sekunden. Ein Kurzbesuch bedeutet, dass die Besucher der Website nicht weiter motiviert sind, tiefer in das Angebot der Website einzusteigen. Die Analyse der Bounce Rate bietet wichtige Hinweise zur Optimierung der Website.

Durch die Analyse der Traffic-Quellen wird in einem Web Analytics Tool aufgezeigt, woher die Besucher kommen. Besucher können z.B. über Suchmaschinenmarketing auf die Website kommen. Die Analyse der Bounce Rate zeigt dann auf, wie erfolgreich einzelne Kampagnen sind (bezahlte Suchworte). Kampagnen, die zu einer hohen Bounce Rate führen, sollten optimiert werden. Die Optimierung beinhaltet zum einen die richtigen Keywords zu finden. Zum anderen aber auch die Landingpage, d.h. die Zielseite der Kampagne, zu optimieren. Auch können verlinkende Websites auf den Erfolg hin analysiert werden. Die Homepage und die Top-10-Einstiegsseiten bilden den Ersteindruck der Website-Besucher.

Brand Advocate
Unter dem Begriff „Brand Advocate“ wird allgemein eine Person verstanden, die eine Marke, ein Produkt o.Ä. empfiehlt, ohne dafür eine konkrete Gegenleistung zu erhalten. Frei übersetzt handelt es sich um einen „Marken-Fürsprecher“.
Brand Monitoring

Das Brand Monitoring ist eine spezialisierte Form des Social Media Monitorings. Objekt der Beobachtung sind hier die eigene Marke sowie Konkurrenzmarken.

Bulkupload
Bulkupload bezeichnet einen Massen- oder Sammelupload von Daten im Sinne einer einfachen und schnellen Verarbeitung von Daten.
Business Intelligence
Als Business Intelligence (Abgekürt BI, zu deutsch etwa Geschäftsanalytik) werden Verfahren und Prozesse bezeichnet, die mittels systematischer Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten Erkenntnisse gewinnen, die bessere unternehmerische Entscheidungen ermöglichen.
Buzz

Das Wort Buzz lässt zunächst einige Übersetzungen zu: Es kann eine Geräuschkulisse bezeichnen und ein Summen oder Dröhnen meinen, genauso werden aber auch Gerüchte und allgemeine Begeisterung als Buzz bezeichnet. Und im Falle von Social Media Kanälen trifft alles zu einem Teil zu.

Einerseits wird hier betrachtet wie viel Aufsehen und Reaktion Ereignisse, Firmen, Produkte und vieles mehr auslösen, zum anderen sollen im schlechtesten Fall Gerüchte aufgespürt werden bzw. im besten Fall erfasst werden, was die User begeistert. Der Buzz meint also gleichermaßen online Resonanz wie Diskussionsaufkommen.

Click Tracking
Das click tracking (zu Deutsch Klickaufspürung) ist eine Methode, um festzustellen, in welchen Regionen bzw. auf welchen Elementen einer Webseite die Besucher am häufigsten Klicks ausführen.
Clickfraud
Clickfraud ist die englische Bezeichnung für Klickbetrug, eine Form des Betrugs im Internet, die in erster Linie auf Werbebanner-Einblendungen abzielt, die pro Klick vergütet werden. Siehe dazu auch Klickbetrug.
Clickmap
Per Clickmap ist anschaulich zu sehen, welche Elemente einer Website von den Besuchern angeklickt, sie entsteht als Resultat des Click Trackings. Üblicherweise werden die verschieden stark frewuentierten Regionen farblich gekennzeichnet, so dass mit einem Blick zu erkennen ist, wo häufig und wo weniger häufig geklickt wird.
Client

Ein Client ist ein Computerprogramm, das Kontakt zu einem anderen Computerprogramm, dem Server, aufnimmt, um dessen Dienstleistung zu nutzen.

Das zugrundeliegende Client-Server-Modell ermöglicht, Aufgaben auf Computer in einem Rechnernetz zu verteilen und dadurch viele der Hosts von Aufgaben zu entlasten. Ein Client löst eine bestimmte Aufgabe nicht selbst, sondern lässt sie vom Server erledigen, der dafür einen Dienst anbietet.

Ein typisches Beispiel für einen Client ist ein Webbrowser. Er nimmt Kontakt zu einem Webserver auf, der ihm daraufhin eine Webseite zuschickt, die der Webbrowser dann anzeigt. Wie die Webseite gespeichert ist, beispielsweise in einer Datenbank, ist für den Webbrowser ohne Belang. Der Dienst ist hier die Bereitstellung der Webseite zu einer Webadresse (URL).

Ein weiteres Beispiel sind Mail-Clients. Sie nehmen Kontakt zu einem Mailserver auf, um E-Mails von ihm abzuholen und über ihn zu versenden. Der Client muss nicht ständig in Betrieb oder mit einem Netzwerk verbunden sein, denn der Mailserver nimmt die eingehenden E-Mails entgegen.

Viele Clients werden nicht von Benutzern bedient, sondern arbeiten im Hintergrund als Systemdienst. Zum Beispiel DNS-Clients. Sie nehmen automatisch Verbindung mit DNS-Servern auf, wenn zu einem Namen wie de.wikipedia.org die Adresse (IP-Adresse) benötigt wird.

Client-IP

Jeder PC hat eine eindeutige Nummer, die ihn über das Netzwerk identifiziert. Wie ein Haus (Stadt, Straße, Nr) hat auch der PC eine eindeutige IP-Adresse.

In den meisten Netzwerken befindet sich ein sogenannter Server. Dies kann z.B. ein Dateiserver sein, worauf jeder (Client)PC seinen Dateien speichert, damit diese zentral (serverbasiert) verwaltet werden können. Es gibt also eine ClientIP und eine ServerIP.

CMS (Content Management System)
Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet. Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS verwendet. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden. Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen. Eine Anwendung von CM-Systemen im Medienbereich ist ein Redaktionssystem.
Container-Snippet
Der Tag eine Tag Management Systems, der in den Code der Website eingesetzt wird, wird als Container-Snippet bezeichnet. Ein Container-Snippet kann alle Tags auf einer Website ersetzen.
Cookie
Cookies sind Dateien, die auf dem Rechner des Internet-Users abgelegt werden, die wichtige Informationen enthalten. Der Seitenbetreiber kann damit den Besucher identifizieren und seinen Besuch personalisieren. Cookies finden beispielsweise Anwendung bei Shops oder auch bei Spielen.
CPC (Cost per Click)

Die Begriffe Cost per Click (CPC) und Pay per Click (PPC) werden oft synonym verwendet, wobei eigentlich PPC das Verfahren als solches bezeichnet und CPC für den Preis pro einzelnem Klick steht.

Mit Pay per Click bzw. Klickvergütung wird ein im Online-Marketing übliches Abrechnungsmodell bezeichnet, bei dem die Leistung pro Klick (Seitenaufruf) abgerechnet wird. Die Abrechnung von Sponsored Links, Werbeanzeigen neben den Suchergebnissen, z. B. bei Google AdWords oder bei Yahoo! Search Marketing wird nach diesem Modell berechnet.

Alternative Abrechnungsmodelle sind Cost per Order (CPO), Cost per Action (CPA), Cost per Lead (CPL) oder Tausend-Kontakt-Preis (TKP).

CPO (Cost per Order)

Cost per Order (CpO) ist eine Kennzahl für die bei einer Werbeaktion angefallenen durchschnittlichen Kosten je erreichter Reaktion, z. B. einer Bestellung oder eines abgeschlossenen Abonnements.

Cost per Order ist eine Kennzahl, die im Direktmarketing ein wesentliches Kriterium für den Erfolg einer Aktion oder eines Konzeptes darstellt.

Crawler
Ein Crawler (oder Webcrawler, auch Spider oder Searchbot) ist ein Programm, dessen Aufgabe das selbstständige Durchsuchen des World Wide Webs und die Auswertung von Webseiten ist. Sie werden hauptsächlich von Suchmaschinen zu Aufbau und Aktualisierung ihrer Indizes eingesetzt. Darüberhinaus erfasst man damit auch RSS-Newsfeeds, E-Mail-Adressen oder andere Informationen. Webcrawler gehören zu den sogenannten Bots, einer Klasse von Computerprogrammen, die wiederkehrende Aufgaben weitgehend autonom ausführt.
CSV
Die Abkürzung CSV steht für comma separated values und bezeichnet ein einfaches Datei-Format, mit dem Tabellen oder Listen gespeichert werden können. Zeilenweise stehen hier die Werte einfach durch Kommata getrennt in einer ASCII-Datei.
CTA (call-to-action)
Der CTA (für "call-to-action", zu Deutsch Handlungsaufforderung) ist das elementare Mittel, um den Kunden beispielsweise zu einer Bestellung, einer Info-Anforderung oder einer Registrierung zu bewegen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Absenden-Button eines Formulars.
CTR (Click-Through-Rate)
Die Click-Through-Rate (CTR, zu Deutsch Klickrate) bezeichnet das Verhältnis von Page Impressions zu Klicks auf Werbemitteln (Links, Banner, Skyscraper, etc.) der jeweiligen Seite. Sie ist ein wichtiges Maß, um den Erfolg bzw. Wirksamkeit von Werbung auf Internetseiten zu bestimmen.
Customer Insights
Unter Customer Insights (übersetzt etwa Erkenntnisse über Kunden) werden die Sammlung, Deutung und Anwendung von Informationen zusammengefasst, welche es einem Unternehmen ermöglichen Kundenbeziehungen aufzubauen, auszubauen und zu erhalten.
Customer Journey
Als Customer Journey (zu Deutsch etwa "Anreise des Kunden") wird die Summe aller Berührungspunkte eines Konsumenten mit Marke, Produkt oder Dienstleistung zusammengefasst. Dazu zählen einerseits die Eindrücke die durch die Werbung entstehen, andererseits aber auch unmittelbare Erfahrung durch die Anwendung eines Produkts oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung im Vorfeld der Kaufentscheidung.
Dashboard
Das Dashboard (Englisch für Armaturenbrett) stammt ursprünglich aus dem Autobau, wird aber inzwischen auch im Zusammenhang mit Benutzeroberflächen im Softwarebereich genutzt. Dort soll dem Anwender einen schnellen und umfassenden Überblick über die wichtigsten Informationen geben, die bei der Nutzung des jeweiligen Tools von Interesse sind.
Data Mining

Unter Data Mining (englisch für „Daten schürfen“) versteht man die systematische Anwendung von Methoden, die meist statistisch-mathematisch begründet sind, auf einen Datenbestand mit dem Ziel der Mustererkennung. Hierbei geht es vor allem um das Durchsuchen sehr großer Datenbestände, weswegen vor allem effiziente Methoden betrachtet werden, deren Zeitkomplexität sie auch für große Datenmengen geeignet macht. Bei Verzicht auf Modellannahmen über den Datenentstehungsprozess ergeben sich auch bei kleinen oder mittleren Datenbeständen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.

In der Praxis, vor allem im deutschen Sprachgebrauch, etablierte sich der angelsächsische Begriff „Data Mining“ für den gesamten Prozess der so genannten „Knowledge Discovery in Databases“. Eng verwandt ist das Thema „Maschinelles Lernen“, jedoch ist bei „Data Mining“ der Fokus auf dem Finden neuer Muster, während im „maschinellen Lernen“ bekannte Muster vom Computer automatisch in neuen Daten wiedergefunden werden sollen.

Datenschutz

Datenschutz bezeichnet den Schutz des Einzelnen vor dem Missbrauch personenbezogener Daten. Der Begriff bezieht sich meist auf den Schutz personenbezogener Daten. Im englischen Sprachraum spricht man von „privacy“ (Schutz der Privatsphäre) und von „data privacy“ oder „information privacy“ (Datenschutz im engeren Sinne). Im europäischen Rechtsraum wird in der Gesetzgebung auch der Begriff „data protection” verwendet.

Heute wird der Zweck des Datenschutzes darin gesehen, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird. Datenschutz steht für die Idee, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Der Datenschutz will den so genannten gläsernen Menschen verhindern.

Dialogmarketing
Beim Dialogmarketing, einer Form des Direktmarketings, steht die direkte Kommunikation mit der Zielgruppe per Telefon, Briefpost oder E-Mail im Mittelpunkt. Es stützt sich auf die Analyse und Vertiefung vorhandener oder ehemaliger Kundenbeziehungen.
Direktmarketing
Das Direktmarketing (oder auch Direktvermarktung) ist eine Form des Marketings, bei dem Unternehmen mit ihren Werbemaßnahmen den direkten Kontakt und die individuelle Kommunikation mit dem Kunden suchen. Im Rahmen dieser Marketingaktivität werden potenzielle Kunden per Telefon, Anschreiben oder E-Mails persönliche angesprochen, verbunden mit der Aufforderung zur Antwort.
DOC

Nach dem Datei-Suffix werden Dokumente von Microsoft Word auch als DOC-Dateien bezeichnet. Heute ist damit meistens das Format der Word Versionen seit 97 gemeint, denn obwohl es nur die eine Dateiendung .doc gab, verbargen sich dahinter über die Zeit eigentlich vier grundlegend verschiedene Formate.

Nachfolge fand es seit Word 2007 in einer neuen Version mit der Endung .docx.

Domain

Eine Domain (auch Domäne) ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen Domain Name System (DNS).

Jeder Rechner einer Domain verfügt im DNS über eine individuelle Bezeichnung (z. B. www). Diese individuelle Bezeichnung wird – durch einen Punkt getrennt – um die Bezeichnung der Domain (z. B. example.com) erweitert. Der so konstruierte Fully Qualified Domain Name (z. B. www.example.com) kann durch das DNS in eine IP-Adresse aufgelöst werden, die dann verwendet werden kann, um Netzwerkverbindungen zu diesem Rechner aufzubauen. Der Fully Qualified Domain Name (und damit auch die Bezeichnung der Domain) ist oft Bestandteil von URLs.

Drilldown

Als Drill-down wird im Allgemeinen die Navigation in hierarchischen Daten bezeichnet. Drill-down ist ein Verfahren, bei dem die verschiedenen Eigenschaften von vorhandenen Informationsobjekten herangezogen werden, um die Suche nach ihnen schrittweise zu verfeinern. Drill-Down ermöglicht ein „Hineinzoomen“, bei dem die vorhandenen Daten in unterschiedlicher Detailtiefe betrachtet werden können. Die entgegengesetzte Betrachtungsrichtung, ein schrittweises „Herauszoomen“, wird als roll-up oder Drill-Up bezeichnet.

Einstiegsseite
Mit Einstiegsseite wird jene Seite bezeichnet, über welche ein Online-Nutzer eine Internetpräsenz betreten (angeklickt) hat. Einstiegsseiten abseits der "Home"-Page zeigen Schwerpunkte des Interesses. Diese werden nur direkt über Suchmaschinen erreicht, oder indem der Nutzer bei seinem letzten Besuch dort ein Lesezeichen gesetzt hat.
Error-Codes
Ein Error-Code (Fehlercode) wird von Computerprogrammen erzeugt, wenn das Programm oder ein Unterprogramm auf Grund einer Fehlermeldung abgebrochen werden muss. Er besteht in der Regel aus einer Zahl, kann aber ebenso aus einer Zeichenfolge bestehen. Entscheidendes Kriterium ist die Eindeutigkeit des Codes, um Verwechslungen auszuschließen. Gut geschriebene Software fängt mögliche Fehler durch Plausibilitätsprüfungen ab, die beispielsweise prüfen, ob übergebene Parameter vollständig und vom richtigen Typ sind, ob bestimmte Befehle ausführbar sind, und ob der Rückgabewert der Funktion zulässig ist. Tritt ein Fehler auf, wird das auslösende Ereignis abgefangen, und die Funktion gibt statt eines Ergebnisses einen Fehler- oder Abbruchcode zurück, anhand dessen die Fehlerursache von den aufrufenden Instanzen identifiziert werden kann. Eine alternative Strategie zu Fehlercodes sind Ausnahmebehandlungen. Der wohl bekannteste Abbruchcode ist der so genannte 404-Error Toter Link im Internet. Dieser wird angezeigt, wenn eine Webseite nicht vorhanden oder nicht erreichbar ist.
Eye Tracking
Das eye tracking (zu Deutsch Augenverfolgung bzw. Blickverfolgung) ist eine Methode um Webseiten daraufhin zu testen, welche Bereiche die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich ziehen. Dabei wird entweder tatsächlich die Bewegung der Pupillen aufgezeichnet oder das Ergebnis kommt Simulation zustande.
Fallback Systematik

Bei einer Fallback Systematik (Ausweich- oder Notfallsystem) geht es im Bereich der Webanalyse darum, dass die Aufzeichnung der Daten auch für den Fall eines partiellen oder vollständigen Systemausfalls beim Anbieter gewährleistet ist.

Dabei kommt es auf ein separates Datencenter zur Aufzeichnung an, welches über einen an anderem Backbone mit dem Netz verbunden ist. Verschiedene Zertifizierungen garantieren dem Nutzer hier die gewünschte Verlässlichkeit.

Fingerprint

Fingerprint (dt: Fingerabdruck) bezeichnet im Bezug auf das Affiliate Marketing eine spezielle Methode des Tracking. Beim so genannten Fingerprint-Tracking werden Systemdaten wie IP Adresse, Bildschirmauflösung, Betriebssystem, Uid, Fonts Hash und Webbrowser des Benutzers ausgelesen.

Hierbei können über 70 Merkmale und Spezifikationen wie Plugins, Minetypes und Fonts gespeichert werden. Im System des Affiliatenetzwerks werden diese als Fingerprint, einer digitalen Signatur, hinterlassen.

Führt dieser User eine zu vergütende Aktion, wie beispielsweise eine Bestellung in einem Onlineshop aus, so werden diese Daten mit sämtlichen gespeicherten Fingerprints verglichen und der entsprechende Fingerprint ausgelesen. Daneben enthält der Fingerprint Informationen zu Kampagne und Affiliate, sodass sich Leads, Sales und/oder Klicks innerhalb eines bestimmten Zeitraums, meinst bis zu 6 Monaten, zuordnen lassen.

Flash-Cookies

Flash-Cookies oder Local Shared Objects (LSO) sind Dateien, in die Webseiten, welche Flash-Medien einbinden, benutzerspezifische Daten auf dem Rechner des sie abrufenden Benutzers schreiben und später wieder auslesen können. Verwaltet werden diese Dateien nicht vom Webbrowser selbst, sondern von seinem jeweiligen Flash-Player-Plugin.

Im Gegensatz zu herkömmlichen HTTP-Cookies ermöglicht diese Technik den Webseiten, Inhalte browserunabhängig und ohne Verfallsdatum auf dem Rechner des Webseitenbetrachters zu speichern. So werden Daten, die beim Betrachten von Flash-Inhalten (Filme, Streaming Media, Werbung usw.) mit einem Browser (z. B. Mozilla Firefox) geschrieben wurden, auch beim Betrachten der gleichen Internetseite mit einem anderen Browser (z. B. Internet Explorer) an den Server gesendet. Im Gegensatz zu HTTP-Cookies ist bei den Flash-Cookies keine Speicherbegrenzung von 4 KB gegeben. Unter den Standardeinstellungen ist es möglich, 100 KB zu speichern. Sollte diese Größe überschritten werden wird der Nutzer benachrichtigt. Sonst unterliegen Flash-Cookies denselben Beschränkungen wie herkömmliche Cookies: Sie können nur von der Webseite ausgelesen werden, die sie zuvor gespeichert hat.

Fold Height
Als Fold Height (zu Deutsch Falzhöhe) wird die Höhe des sichtbaren Bereichs eines Browsers bezeichnet. Genauer gesagt ist die Zahl der Pixel oberhalb des unteren Fensterrahmens gemeint.
FTP

Die Abkürzung FTP steht für File Transfer Protocol (Englisch für Dateiübertragungsverfahren) und bezeichnet ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke.

Dabei sind drei Wege möglich: vom Server zum Client (Herunterladen), vom Client zum Server (Hochladen) oder zwischen zwei Clients. Darüber hinaus sind per FTP verschiedene Operationen wie das Anlegen von Verzeichnissen oder das Umbenennen und Löschen von Dateien möglich.

Geotargeting
Geotargeting (Synonyme: Geolocation/Geolokation) ordnet IP-Adressen, MAC-Adressen oder IPTC/XMP ihrer geographischen Herkunft zu. IP-Adressen können zwar wegen Verfahren wie dynamischer IP-Vergabe, Proxyservern oder NATs nicht eindeutig einem Internetnutzer zugewiesen werden, jedoch immer einem Besitzer. Hierbei handelt es sich häufig um Internetprovider, Universitäten und ähnliche Einrichtungen, die nicht nur eine IP-Adresse, sondern gleich ganze Adressräume verwalten. Der Besitzer einer IP kann frei entscheiden, welchem Netzknoten er welche Adresse zuteilt. Obwohl die Zuteilung im Prinzip schnell geändert werden kann, ist es meist so, dass von dieser Möglichkeit nur selten Gebrauch gemacht wird, nicht zuletzt, da der hierbei entstehende Verwaltungsaufwand nicht zu unterschätzen ist. Ist also einmal die Geoposition einer IP-Adresse bekannt, kann man davon ausgehen, dass diese auch Wochen später noch aktuell ist. Da regionale Einwahlknoten häufig einen eigenen festen IP-Adresspool besitzen, funktioniert das Verfahren auch bei dynamischer IP-Vergabe, wobei Netzknoten von AOL hierbei anscheinend eine Ausnahme bilden. Auch beim Einsatz von Proxyservern kann maximal der Standort eben jenes Servers, jedoch nicht der des eigentlichen Nutzers ermittelt werden. Geointelligenz geht einen Schritt weiter: Hier wird die Kenntnis, woher der Internetnutzer kommt, mit Regeln verknüpft, die auf der geographischen Herkunft des Internetnutzers basieren. Wenn ein Internetbesucher aus Deutschland eine Website aufruft, erhält er andere Inhalte als ein gleichzeitiger Besucher derselben Website aus Frankreich oder den USA. IP-Intelligenz erweitert die reine geografische Sicht um qualitative Faktoren wie die Verbindungsgeschwindigkeit oder den identifizierten ISP des Nutzers. Ein Kabelnetzanbieter kann davon Gebrauch machen und den Besuchern proaktiv gezielte Wechsel-Angebote unterbreiten, ohne dass der Besucher eigene Angaben machen muss.
GPRS
Die Abkürzung GPRS kommt aus dem Mobilfunksektor und steht für General Packet Radio Service (Zu Deutsch etwa: Allgemeiner paketorientierter Funkdienst). Dahinter verbirgt sich ein paketorientierter Dienst zur Datenübertragung in GSM- und UMTS-Netzen
Heatmap
Eine Heatmap ist eine graphische Darstellung zur Entwicklung und Erfolgskontrolle von Webseiten. Eine Heatmap visualisiert, in welchen Abschnitten einer Webseite der Besucher vorwiegend geklickt hat und in welchen Bereichen der Website sich der Mauscursor der Besucher vorzugsweise aufhält. Die Heatmap stellt die getrackten Daten in Form einer Warm-Kaltdarstellung in Matrixschreibweise dar. Eine Heatmap ist sowohl für Usability-Untersuchungen, als auch für die optimale Platzierung von Werbemitteln auf einer Webseite enorm praktisch. Gerade durch den Einsatz von Heatmaps neben der herkömmlichen Logfile-Analyse, können sowohl Onlineshops, Blogs, Portale als auch normale Webseiten effektiver im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit gestaltet werden. Des Weiteren stellen diese eine gute Hilfestellung in Bezug auf die optimale Positionierung von Werbemitteln, Layout von Landingpages, als auch Elementen auf der Webseite dar.
Hit
Als Hit wird jede einzelne Anfrage bei einem Webserver bezeichnet.
HTML
HTML (Hypertext Markup Language) ist die Grundlage aller Website-Gestaltung, in der Auszeichnungssprache werden die Inhalte strukturiert. Aktuell sind HTML 4.01 und XHTML, während sich HTML 5 in Entwicklung befindet und etwa bei der Einbettung von Multimedia-Inhalten neue Möglichkeiten bieten soll. HTML ist dank des WWW die wohl meist verbreitete Markup-Sprache.
HTTPS
HTTPS ist die Abkürzung für HyperText Transfer Protocol Secure (Zu Deutsch: Sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll), es erweitert das gängige HTTP, um Daten im World Wide Web abhörsicher zu übertragen.
Hybrid
Ganz allgemein wird unter dem Schlagwort Hybrid die Kombination von mehreren Technologien in einem System verstanden. Prominentestes Beispiel sind sicher Kraftfahrzeuge, die neben konventionellem Benzin auch mit Erdgas oder anderem fahren.
Implementierung
Die Implementierung ist die Umsetzung von festgelegten Strukturen und Abläufen in einem System unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen, Regeln und Zielvorgaben, also einer Spezifikation. Im allgemeinen Fall stellt die Konkretisierung einen Wechsel von einer abstrakten zu einer konkreteren Ebene dar – die Implementierung steht dabei für die tiefste Ebene.
Influencer
Als Influencer werden im Bereich Social Media solche Personen bezeichnet, die einen großen Einfluss auf die Meinung anderer User haben. Sie sind häufig weitreichend vernetzt und tragen damit stark zur Verbreitung von Inhalten bei.
inHouse
Als inHouse-Lösungen werden Systeme bezeichnet, die beim Anwender installiert werden und auf dem dortigen Computer bzw. auf seinem Server laufen.
Interessenten

Als Interessenten können diejenigen bezeichnet, die eine bestimmte Zeit auf der Website verweilen und dabei unterschiedliche Seiten anschauen und sich länger als eine Minute auf der Website befinden.

Weitere Differenzierungen: Besucher = sind alle, die sich auf der Website befinden. Interessent 1 (ohne Login) = Ziel: mind. ein Artikel gesehen Interessent 2 (ohne Login) = Ziel: kein Artikel gesehen, eine Aktion (z.B. Download) eingeleitet Kunden = Möglichkeit sich z.B. einzuloggen. Käufer = Ziel : Kaufbestätigungsseite

Interface
Die Schnittstelle oder das Interface ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient. Der Begriff beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte Black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“. Für die beiden beteiligten Boxes ist es ohne Belang, wie die jeweils andere intern mit den Botschaften umgeht, und wie die Antworten darauf zustande kommen. Die Beschreibung der Grenze ist Teil ihrer selbst, und die Black Boxes brauchen nur die ihnen zugewandte Seite zu kennen, um die Kommunikation zu gewährleisten.
IP-Adresse

Jedem Netzwerkadapter wird eine IP-Adresse (Internet Protokoll) zugeordnet. Diese numerischen IP-Adressen werden normalerweise in der Form nnn.nnn.nnn.nnn dargestellt, wobei nnn einer Zahl von 0 bis 255 entspricht (z.B. 192.168.1.10).

IP-Adressen dienen dazu, den Absender und Empfänger in einem Netzwerk mit vielen Rechnern eindeutig zu identifizieren. Jeder IP-Adresse wird üblicherweise ein IP-Name zugeordnet, der den Umgang mit den IP-Adressen vereinfacht.

IP-Masking
Beim IP-Masking geht es darum, die IP-Adresse nicht vollständig zu übertragen. Die IP wird im Netzwerkprotokoll bei der Beschreibung von IP-Netzen übertragen. Mit Hilfe einer "Maske" wird definiert, wie viele Bits am Anfang der IP-Adresse das Namenspräfix angezeigt werden.
ISP
Das Kürzel ISP steht für Internet Service Provider - im Deutschen übersetzt als Internetdienstanbieter oder Internetdienstleister, meistens jedocht nur Provider oder Internetprovider genannt. Es fasst Anbieter zusammen, welche Dienste, Inhalte oder technische Leistungen zur Verfügung stellen, die für den Zugang bzw. das Verbreiten von Inhalten und Dienstleistungen im Internet benötigt werden.
IVW
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (Abk.: IVW) wird von den Medienunternehmen, den Werbungtreibenden sowie den Werbe- und Media-Agenturen in Deutschland unterhalten. Inhalt ihrer Tätigkeit ist das Sammeln valider Daten und deren Bereitstellung für die Leistungskontrolle von Werbeträgern (Vergleichsdaten). Seit Gründung der IVW am 4. November 1949 hat die Prüfgemeinschaft ihre Kontrolltätigkeit kontinuierlich ausgeweitet und ihre einzelnen Prüfverfahren an die neuen Anforderungen des Werbemarktes angepasst. Sie wurde von den Verlagen in Zusammenarbeit mit dem „Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft“ (ZAW) gegründet. Die IVW ist eine Unterorganisation des ZAW, aber seit 1955 rechtlich selbstständig. Vorsitzender der IVW ist der Präsident des ZAW. Die IVW erhebt und kontrolliert heute Verbreitungsdaten zu beinahe der gesamten Angebotspalette von Werbeträgern in Deutschland.
JDBC (Java Database Connectivity)

Java Database Connectivity (JDBC) ist eine Datenbankschnittstelle der Java-Plattform, die eine einheitliche Schnittstelle zu Datenbanken verschiedener Hersteller bietet und speziell auf relationale Datenbanken ausgerichtet ist. JDBC ist in seiner Funktion als universelle Datenbankschnittstelle vergleichbar mit z.B. ODBC unter Windows oder DBI unter Perl.

Zu den Aufgaben von JDBC gehört es, Datenbankverbindungen aufzubauen und zu verwalten, SQL-Anfragen an die Datenbank weiterzuleiten und die Ergebnisse in eine für Java nutzbare Form umzuwandeln und dem Programm zur Verfügung zu stellen. Für jede spezifische Datenbank sind eigene Treiber erforderlich, die die JDBC-Spezifikation implementieren. Diese Treiber werden meist vom Hersteller des Datenbank-Systems geliefert.

Jog dial
Jog dial und jog shuttle kommen ursprünglich aus dem Videoschnitt und bezeichnen ein Rad, das ohne Anschlag drehbar ist. Heute sind die bekanntesten Vertreter dieses Steuerelements die Scrollräder in Computer-Mäusen, doch auch einige Handys warten damit auf.
Joy of Use
Joy of use ist ein dynamisches Phänomen, auf das Eigenschaften der Software, des Nutzers und des Kontextes einen Einfluss ausüben: Joy of use eines Software-Produkts ist das freudvoll-genussreiche Erleben der Qualität der Interaktion und der Möglichkeiten, die sich für einen bestimmten Nutzer in einem bestimmten Kontext als Folge des überwiegend unauffälligen, hervorragenden Funktionierens und aufgrund der den Nutzer ästhetisch ansprechenden Gestaltung durch motivierten und den Zielen und Interessen des Nutzers entsprechenden Gebrauch der Software manifestiert.
Kennzahlen (Social Media)
Im Bereich Social Media Monitoring gibt es bislang keine klaren Standard-Kennzahlen. Je nach Anbieter variieren die erfassten Sachverhalte ebenso wie deren Bezeichnungen. Eine recht bekannte Kennzahl ist z.B. „Share of Voice“ – Sie gibt den Anteil der eigenen Mentions im Vergleich zum Gesamtaufkommen oder dem Wettbewerber an.
Keyword-Cluster
Ein Keyword-Cluster ist übersetzt eine Anhäufung oder Ansammlung von Schlüsselbegriffen. Geht es in der Webanalyse um eine solche, wird also das Auftreten von mehreren Keywords in einer Suchanfrage betrachtet.
KIA-Index
Der KIA-Index ist eine offizielle Messung des Traffics schwedischer Internetseiten, welche von der Association of Swedish Advertisers durchgeführt wird.
Klickbetrug

Als Klickbetrug bezeichnet man eine Art des Internetbetruges, die vorrangig auf pro Klick vergütete Werbebanner-Einblendungen abzielt. Klickbetrüger können manuell oder unter Zuhilfenahme von Programmen vorgehen. Dabei werden kommerzielle Werbeflächen geklickt oder solche Klicks simuliert, um hinterliegende Abrechnungssysteme gezielt zu manipulieren.

Gegenmaßnahmen: Pay-per-Click-Werbeformen richten sich prinzipiell an eine anonyme Zielgruppe und verfügen häufig nur über geringe Möglichkeiten der Erfolgskontrolle. Am Beispiel Google Adwords ist nur dann eine Erfolgskontrolle möglich, wenn der Werbekunde (der für die Klicks bezahlt) in seine Internetseite entsprechende Mechanismen einbaut. Dies bezeichnet man als Conversion-Tracking. Da dieser Mechanismus der Erfolgskontrolle vom Werbekunden abhängt, und nicht generell vorausgesetzt werden kann, stehen den Pay-per-Click-Anbietern hauptsächlich empirische Methoden zur Verfügung. So werden Schwankungen in den Klickzahlen oder verdächtige Klickmuster gesucht, um ungültige Klicks (sofern sie in erheblicher Zahl auftreten) relativ zielsicher zu ermitteln. Jedoch können damit weder einzelne manipulierte Klicks, noch der eigentliche Verursacher ermittelt werden.

Klickvergütung
Klickvergütung bezeichnet im Deutschen das Abrechnungsmodell Pay-Per-Click (PPC)
Konfidenzintervall

Das Konfidenzintervall (auch Vertrauensbereich, Vertrauensintervall oder Mutungsintervall genannt) ist ein Begriff aus der mathematischen Statistik. Er sagt etwas über die Präzision der Lageschätzung eines Parameters (zum Beispiel eines Mittelwertes) aus. Das Vertrauensintervall schließt einen Bereich um den geschätzten Wert des Parameters ein, der – vereinfacht gesprochen – mit einer zuvor festgelegten Wahrscheinlichkeit (dem Konfidenzniveau) die wahre Lage des Parameters trifft.

Ein Vorteil des Konfidenzintervalls gegenüber der Punktschätzung eines Parameters ist, dass man an ihm direkt die Signifikanz ablesen kann. Ein für ein vorgegebenes Konfidenzniveau zu breites Vertrauensintervall weist auf einen zu geringen Stichprobenumfang hin. Entweder ist die Stichprobe tatsächlich „klein“, oder das untersuchte Phänomen ist so variabel, dass nur durch eine unrealistisch große Stichprobe ein Konfidenzintervall von akzeptabler Breite erreicht werden könnte.

Konversion
Konversion ist ein Name für Wirksamkeit einer Werbemaßnahme.
Konversionspfad

Als Konversionspfad bzw. Funnel (dt. Trichter) oder auch Zieltrichter bezeichnet man festgelegte Webseiten, die ein Website-Besucher durchlaufen soll, bis er eine vom Website-Betreiber gewünschte Aktion durchgeführt hat. Klassische Konversionspfade sind Bestellprozesse in Online-Shops, Anfragen über Web-Formulare oder Newsletterbestellungen.

Der Konversionspfad soll vom Besucher im optimalen Fall nicht verlassen bzw. abgebrochen werden. Gehen bis zur gewünschten Aktion zu viele Interessenten verloren, müssen die Gründe für die hohe Abbruchquote festgestellt und beseitigt werden. Gründe für die Konversionspfad-Analyse Messung und Verbesserung der Usability (dt. Nutzerfreundlichkeit) Qualitative Bewertung der Website-Besucher nach Besucherherkunft (allgemeine Suchmaschine, Business-Suchmaschine, Bannerwerbung, E-Mailing, etc.) Messung der Akzeptanz der eigenen Produkte oder Dienstleistungen etc. Heute bieten die meisten Web-Controlling-Tools, wie etracker oder Google Analytics, die Möglichkeit, Konversionspfad-Analysen übersichtlich und grafisch darzustellen.

Konversionsrate

Die Messung der Konversion erfolgt durch die Konversionsrate (Konvertierungsrate, Conversion Rate (CR), Prospect-Conversion-Rate (PCR)). Diese gibt den Teil der Kaufinteressenten an, die eine bestimmte Webseite besuchen und dabei zu Käufern werden.

Mit Hilfe der Konversionsrate wird die Wirksamkeit einer Werbemaßnahme ermittelt. Typisch sind Werte zwischen 1 und 5 Prozent, was bedeutet, dass von 100 neu gewonnen Besuchern eines Online-Shops 1 bis 5 einen Kauf durchführen (also vom Besucher/Leser zum Käufer konvertieren).

Allgemeiner sagt die Konversionsrate aus, wie viele der Besucher einer Webseite eine gewünschte Aktion ausführen; diese Aktion kann beispielsweise auch das Abgeben eines Kommentars oder Klicken eines Banners sein. Die Steigerung der Konversionsrate geht einher mit der gezielten Reduzierung der Abbruchraten einer Marketingmaßnahme, z.B. dem Verlassen einer Website oder dem Ausblenden einer Werbung. Da kommerzielle Webseiten Besucher über kostspielige Online-Werbemaßnahmen generieren, steigert eine gezielte, systematische Erhöhung der Konversionsrate neben dem Umsatz auch die Rendite.

konvertieren
Um eine Konversion anzuzeigen muss eine Veränderung aufgezeigt werden. Z.B. kann ein Kunde beim Kauf eines oder mehreren Produkten zu einem ein Käufer konvertieren.
KPI (Key Performance Indicator)

Das Kürzel KPI (für "Key Performance Indicator" zu Deutsch Leistungskennzahl) bezeichnet Kennzahlen, mit denen der betriebswirtschaftliche Erfolg einer Internetseite/eines Online-Shops o.ä. gemessen wird. Für den Test einzelner Landingpages oder Unterseiten einer Webpräsenz ist es entscheidend, dass der KPI angemessen definiert wird, da sonst die Ergebnisse unter Umständen nicht aussagekräftig sind.

Beispielsweise ist es zwar umgehend möglich festzustellen, ob jemand das Formular eines Bestellvorgangs abgeschickt hat, doch ob aus der Person ein langfristiger Kunde wird, ist so nicht festzustellen. Der Wert einer Anmeldung ist damit nicht erfasst. Statt dessen wäre es nötig, etwa eine konkrete Kaufabsicht zu erfragen.

Kreuzsegmentierung
Die Kreuzsegmentierung vereint zwei Segmentierungen A und B werden zu einer dritten Segmentierung C. Beispielsweise werden zunächst die Besucher, welche über eine beliebigen Suchmaschine die Seite erreicht haben, ausgewählt und danach jene Besucher, die einen Kauf getätigt haben, die Schnittmenge ist dann die resultierende neue Segmentierung.
Live View
Live View nennt man eine sofortige Ansicht von Informationen und Daten. Eine Ergebnisauswertung erfolgt hier umgehend und ohne zeitliche Verzögerung.
Logfile-Analyse
Bei der Logdateianalyse wird die Logdatei eines Zeitraumes nach bestimmten Kriterien untersucht. Je nach Art und Umfang der Aufzeichnung der Logdatei kann man daraus verschiedene Schlüsse ziehen. Die interpretierten Statistiken ermöglichen es, den Aufbau und die Struktur der Internetseite zu optimieren. Sie sind Grundlage für Benutzerfreundlichkeitsanalysen oder liefern Aussagen über den Erfolg einer Marketingaktion. Mit einer Analyse der Logdateien kann man ansatzweise Webcontrolling betreiben.
Logfiles

Eine Logdatei (engl. log file, auch Ereignisprotokolldatei genannt) enthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem. Die korrekte Bezeichnung dafür ist deshalb Protokoll-Datei.

Auf einem PC können Protokoll-Dateien bestimmter Aktionen von einem oder mehreren Nutzern an einem Rechner geschrieben werden, ohne dass diese es bemerken oder ihre Arbeit beeinflusst wird. Wesentlich ist hierzu das System-Logbuch (unter Linux meist in /var/log/messages, aber auch Windows NT und Nachfolger schreiben entsprechende Einträge in eines oder mehrere Ereignisprotokolle), wenn sie entsprechend konfiguriert werden. Darin können u. a. die Anmeldungen am System protokolliert werden, aber auch andere wichtige Informationen. Außer dem Betriebssystem selbst schreiben meist Hintergrundprogramme (z. B. ein E-Mail-Server, ein Proxyserver und anderes) in eine Logdatei, um Aktionsmeldungen, Fehlermeldungen und Hinweise persistent (dauernd) verfügbar zu halten. Ähnliches gilt für Installations-Programme, Virenscanner und dergleichen.

Logdateien werden auch von Webservern erstellt, können aber auch außerhalb des Internets bei Untersuchungen der Benutzerfreundlichkeit von Programmen oder allgemeinem Nutzerverhalten in einem System genutzt werden. Kann man selber auf einem Server mit der eigenen Webpräsenz keine Protokoll-Dateien abrufen, dann ermöglichen verschiedene Webdienste das Setzen eines kleinen Zählers auf der eigenen Webpräsenz. Dieser Zähler wird immer wieder beim Abrufen der Seite vom Anbieter-Server geladen, wo darauf hin eine Auswertung der Zugriffe mithilfe der Zugriffs-Protokoll-Datei in Form von Tabellen und Grafiken erstellt wird.

Mediastreams

Als Mediastreams werden Audio- und Videodaten zusammengefasst, die von einem anderen Rechner bzw. aus dem Internet empfangen und umgehend wiedergegeben werden.

Bekannteste Anwendung dürften Web-Radio und Web-Fernsehen sein, besonders beliebt sind an der Stelle Audio Streams bzw. Video Streams als Livestream etwa im Bereich Nachrichten oder Sportübertragungen.

Micro-Blogging
Das Micro-Blogging ist eine verkleinerte Form des Bloggens, bei dem der Nutzer nur eine sehr kurze Nachricht eintragen kann. Beim bekanntesten Anbieter Twitter sind es bspw. 140 Zeichen. Je nach Wunsch ist die Nachricht für einen festgelegten Nutzerkreis oder alle User sichtbar.
Milestones

Ein Meilenstein (engl. Milestone, ugs. Markstein) ist ein Ereignis besonderer Bedeutung [1]. Im Projektmanagement sind diese Ereignisse meist Unter- bzw. Zwischenziele eines Projektes. Diese Ziele sind an die Fertigstellung eines bedeutenden Projektergebnisses gebunden.

Ihre Erreichung wird in einer Meilensteinsitzung überprüft. Bei dieser werden beispielsweise die zu erstellenden Dokumente und Leistungen geprüft. Sind alle Zwischenziele erreicht, bekommt das Projekt ein „go ahead“ und kann weiter bearbeitet werden. Liegen nicht alle notwendigen Dokumente und Ergebnisse in der geforderten Qualität vor, so wird eine Überarbeitung (Rework) zur Nacharbeit ausgesprochen. In ganz gravierenden Fällen bekommt das Projekt ein „Stop“, bei dem das Projekt wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt wird. Meilensteinberichte sind damit auch eine wichtige Grundlage für eine Due Diligence (Sorgfaltsprüfung), bei der die Projekte von wirtschaftlichen und technischen unabhängigen Sachverständigen begutachtet werden. Die Meilensteintrendanalyse untersucht, wie sehr sich Meilensteine im Verlauf des Projektes verschieben.

Meilensteine sind wesentliche Bestandteile jedes Projektmanagements. Strukturpläne und Ablaufpläne eines Projektes bauen auf definierten Arbeitspaketen und Meilensteinen auf. Es sind meist Zwischenziele, die Voraussetzung für den Start anderer (wichtiger) Vorgänge sind. So ist zum Beispiel das Abbinden der Fundamente Voraussetzung für die Kellerwände, die Fertigstellung der Kellerdecke ein Meilenstein für den Beginn des Hochbaus.

Motion Charts
In Motion Charts lassen sich trockenen Zahlen in animierten Diagrammen anzeigen, damit man ein besseres “Gefühl” dafür bekommt.
Mouse Tracking
Das mouse tracking (zu Deutsch Mausverfolgung) ist eine Methode, um zu erfassen, welche Mausbewegungen ein Besucher auf einer Webseite ausführt.
MSISDN

Die Mobile Subscriber Integrated Services Digital Network Number oder auch Mobile Station Integrated Services Digital Network Number (MSISDN) ist die weltweit eindeutige Rufnummer, welche der Anrufer wählt, um einen Mobilfunkteilnehmer zu erreichen.

In der Regel ist einem Endgerät genau eine MSISDN zugeordnet. Auf dem Markt sind aber auch Mobiltelefone erhältlich, die gleichzeitig mehrere MSISDNs unterstützen. Diese MSISDNs können auch unterschiedlichen Ländern zugeordnet sein. So kann ein Gerät zum Beispiel eine MSISDN aus Deutschland und eine MSISDN aus Frankreich besitzen. Ein Anrufer, der eine dieser Nummern wählt, erreicht denselben Teilnehmer.

MSL
MSL ist die Abkürzung für die Magick Scripting Language.
Multivariate Tests

Multivariate Tests ist eine Methode zur Messung und Verbesserung der Usability. Wird beim A/B-Test auf einer Website nur ein Element wie z. B. ein Bild verändert und getestet, erfolgt beim Multivariaten Test hingegen eine Ausweitung auf mehrere Elemente. Diese werden zur selben Zeit und in verschiedenen Ausprägungen getestet. Bei multivariablen Testverfahren geht es darum herauszufinden, welche Zusammenstellung aus den verschiedenen Elementen am meisten Erfolg bringt.

Wichtig ist hierbei, dass es für jedes einzelne Testelement eine Hypothese gibt, die dann im Testaufbau in den einzelnen Testmodulen und deren Ausprägungsformen widergespiegelt wird. Um die Hypothese zu bestätigen, benötigt es zudem eine geeignete Zielgröße, mit der der Erfolg belegt werden kann. Im Prinzip sind Multivariate Tests somit mehrfache und parallele A/B-Tests.

Navigation Path
Der navigation path bezeichnet den Weg, auf dem ein Besucher durch eine Webseite steuert. Mit der Betrachtung dieses Pfades lässt sich herausfinden, wie User (ab)gelenkt werden bzw. ob die Benutzerführung wie gewünscht funktioniert.
Nielsen-Regel

Die Nielsen-Regel (auch 90-9-1 Regel) ist eine Gesetzmäßigkeit, die der Webdesignexperte Jakob Nielsen 2006 über die Nutzung von Communitys aufgestellt hat. Sie lautet übersetzt wie folgt: "90 Prozent der Nuzer lesen und schauen nur zu, steuern aber selbst nichts bei. 9 Prozent der Nutzer beteiligen sich von Zeit zu Zeit, aber andere Dinge sind ihnen wichtiger. 1 Prozent der Nutzer macht häufiger mit, von ihnen stammen die meisten Beiträge, manchmal scheint es, als hätten sie sonst überhaupt nichts zu tun, denn sie kommentieren oft schon Minuten nach jedem Ereignis, zu dem sie sich äußern."

(Originalformulierung: "90-9-1" Rule for Participation Inequality)

NLP (Natural Language Processing)
Beim NLP (Natural Language Processing) wird natürliche Sprache, seien es Texte oder Sprachaufzeichnungen, per Computer algorithmisch verarbeitet. Dabei geht es etwa um die automatische Analyse großer Korpora (Sammlungen von Texten oder gesprochener Äußerungen; im Falle von Social Media Monitoring auch des Buzz), die auf sprachliche Phänomene untersucht werden. NLP umfasst außerdem solche Methoden wie maschinelle Übersetzung, automatische Textzusammenfassung und auch das Extrahieren von Informationen aus Texten.
NPA (Netzwerk-Protokoll-Analyse)
Für die Netzwerk-Protokoll-Analyse (NPA, Network Sniffer) wird ein spezieller Decoder zwischen die eigenen Webserver und der Verbindung zum Internet eingesetzt. Dieser sammelt nun den gesamten Datenverkehr in diesem Netzwerk. Beim URL-Rewriting wird ein Proxy zwischen Webserver und Internet installiert, der in speziellen Logdateien die Datenverkehrsdaten speichert und dabei gleichzeitig zusätzliche Informationen (Session-IDs) in die URL schreibt. Sogenannte Hybrid-Verfahren verarbeiten mehr als eine Datenquelle gleichzeitig. Besonders die integrierte Auswertung von Tag-Daten und Server-Daten stellt eine besonders reichhaltige und zuverlässige, aber auch aufwändige Art der Datenverkehrsanalyse dar.
ODBC (Open Database Connectivity)

Open Database Connectivity (ODBC, dt. etwa: „Offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit“) ist eine standardisierte Datenbankschnittstelle, die SQL als Datenbanksprache verwendet. ODBC bietet also eine Programmierschnittstelle (API), die es einem Programmierer erlaubt, seine Anwendung relativ unabhängig vom verwendeten Datenbankmanagementsystem (DBMS) zu entwickeln, wenn dafür ein ODBC-Treiber existiert.

ODBC wurde ursprünglich von Microsoft auf Basis des Call Level Interface von X/Open und ISO/IEC entwickelt, ist aber inzwischen auch von anderen Softwareherstellern übernommen worden. In vielen Bereichen ist ODBC mittlerweile als Standard etabliert.

OJD
Hinter dem historischen Kürzel OJD verbirgt sich inzwischen die "Association pour le contrôle de la diffusion des médias", welche Reichweitenmessung für alle Medien unternimmt. Zu den Angeboten der Organisation gehört auch, dass eine Zertifizierung für die Messung des Traffics von Internetseiten angeboten wird.
on demand
On demand heißt übersetzt "auf Abruf" oder "auf Nachfrage" und bezeichnet Dienstleistungen, die erst dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie vom Nutzer aufgerufen werden.
Online Reputationsmanagement
Der Begriff „Online Reputationsmanagement“ bezeichnet das systematisierte Aufbauen, Verbessern und Kontrollieren der online zugänglichen Darstellungen von Personen, Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen.
Page Title
Der Page Title ist die zentrale Überschrift bzw. Bezeichnung einer Seite. Sie taucht einerseits in der Titelzeile des jeweiligen Browser, andererseits aber auch auf den SERPs bei Suchanfragen auf.
Page View
Page View ist ein anderer Begriff für Page Impression (PI) und meint die die Aufrufe / Requests an einen Webserver der als Antwort einzelne Webseiten einer Internetpräsenz aufruft. Dabei werden sowohl eine Website, als auch die dort enthaltenen Elemente aufgerufen. Bricht man dies weiter runter, dann erhält man einen Hit.
PCTA (Persistent Call-To-Action)
Als PCTA (für "persistent call-to-action", zu Deutsch ständige Handlungsaufforderung) wird ein Seitenelement bezeichnet, das jederzeit und auf allen Unterseiten sichtbar und verfügbar ist, um den Besucher zu einem Abschluss zu bewegen. In den meisten Fällen belegt der PCTA nur einen kleinen Bereich der Seitenfläche. Beispiele wären etwa Buttons wie "In den Warenkorb" oder "Zur Kasse" und Links wie "Jetzt bestellen" oder "Jetzt kaufen".
PDF (Portable Document Format)
Wenn es um Schriftstücke geht, dürfte PDF wohl das bekannteste Format sein. Hinter der Abkürzung verbirgt sich Portable Document Format, welches als plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente den Austausch über die Systemgrenzen hinaus ermöglicht. Es wurde von Adobe Systems entwickelt und hat sich seit der Veröffentlichung 1993 zunehmend durchgesetzt.
Performance
Performance, zu Deutsch Leistung, bezeichnet wie erfolgreich eine Seite gemessen an den gesetzten Zielen funktioniert. Dabei werden gleichermaßen der absolute Umsatz wie auch die Conversion betrachtet.
Persistentes Cookie
Bei persistenten Cookies ("beständiges Cookie") handelt es sich um Cookies, die Dauerhaft gesetzt werden und nicht nach einem kurzen Zeitintervall verfallen.
Pfadanalysen
Pfad-Analysen helfen bei der Suche nach besonders beliebten und unbeliebten Seiten in einer Website
PHP
Hinter dem Akronym PHP (PHP: Hypertext Preprocessor) verbirgt sich eine Skriptsprache, die der dynamischen Erstellung von Webseiten dient. Dabei wird, im Gegensatz bspw. zu JavaScript, der PHP-Code zur Generierung des HTML-Dokumentes auf dem Server ausgeführt. Der Beginn der Entwicklung datiert bereits auf 1994 zurück und heute bietet PHP einen großen Funktionsumfang für alle Anwendungen.
PI (Page Impression)
Als Page Impression (PI, zu Deutsch Seitenabruf, Seitenaufruf oder Page-View) werden die Aufrufe einzelner Unterseiten einer Internetpräsenz bezeichnet. Dabei ist, im Gegensatz zu Hits, jeweils die komplette Seite inklusive jeglicher eingebundener Elemente gemeint.
Platzhalter

Wildcard (vom englischen Wildcard, einer Spielkarte im Poker) oder Joker (nach Joker, einer Spielkarte) ist ein Fachausdruck aus dem Computer-Bereich und bezeichnet einen Platzhalter für andere Zeichen. Dieses Konzept wird des Öfteren auch als globbing bezeichnet. Viele Kommandozeileninterpreter und andere Programme erlauben den Einsatz solcher Platzhalter, um beispielsweise Gruppen von Dateien oder Dateien anzusprechen, deren Namen man nicht genau kennt. Auch Suchfunktionen in Texteditoren kennen derartige Platzhalter.

Vielfach verwendete Platzhalter sind: das Fragezeichen (?) für genau ein Zeichen (in Bibliothekskatalogen als allgemeines Abkürzungszeichen verbreiteter) das Sternchen (*) bzw. das Prozentzeichen (%) für beliebig viele (auch null) Zeichen das Nummernzeichen (#) für einen numerischen Wert.

PlugIn
Ein Plug-in ist ein Computerprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt „eingeklinkt“ wird und damit dessen Funktionalität erweitert. Softwarehersteller definieren oft Schnittstellen zu ihren Produkten, mit deren Hilfe Dritte Erweiterungen (Plug-ins) für diese Softwareprodukte programmieren können. Weit verbreitete Beispiele für Plug-ins sind etwa der Flash Player oder das Java-Plug-in für die verschiedenen Webbrowser.
PPC (Pay Per Click)
Mit Pay per Click bzw. Klickvergütung wird ein im Online-Marketing übliches Abrechnungsmodell bezeichnet, bei dem die Leistung pro Klick (Seitenaufruf) abgerechnet wird. Die Abrechnung von Sponsored Links, Werbeanzeigen neben den Suchergebnissen, z. B. bei Google AdWords oder bei Yahoo! Search Marketing wird nach diesem Modell berechnet. Die Begriffe Pay per Click (PPC) und Cost per Click (CPC) werden dabei oft synonym verwendet, wobei eigentlich PPC das Verfahren als solches bezeichnet und CPC für den Preis pro einzelnem Klick steht. Alternative Abrechnungsmodelle sind Cost per Order (CPO), Cost per Action (CPA), Cost per Lead (CPL) oder Tausend-Kontakt-Preis (TKP).
Predictive Analytics
Predictive Analytics ist ein Unterbereich von Business Analytics, welches verschiedene Analyse-Tools enthält, und vorhandene Daten ähnlich dem Data Mining analysiert, um weiterführende Kenntnisse zu gewinnen
Product Listing Ads (PLAs)

Product Listing Ads (PLAs) sind die Anzeigenformate Googles, um Produkte aus dem Google Merchant Center (ehemals Google Base) sowohl in der Universal Search, als auch in Google Shopping anzuzeigen. PLAs wurde ab dem 13. Februar 2013 in Deutschland und der Schweiz eingeführt. Es löst die kostenlose Produktsuche von Google Shopping ab.

 

Author: Marcus Nowak-Trytko
Profiling
Unter Profiling werden Verfahren zusammengefasst, die geeignet sind, Benutzerprofile zu erzeugen. Die Verfahren beruhen auf einem Muster- und Strukturvergleich vorhandener Profile und ihrer Einzelwerte, der von speziellen, automatisierten Algorithmen vorgenommen wird. Auf Basis von Mustern und Ähnlichkeitsbeziehungen werden fehlende Profilwerte durch Prognosen ersetzt und Profile damit vervollständigt. Die Verfahren sind adaptiv und reagieren selbstständig auf veränderte Datenlagen, so dass die Prognosen immer dem aktuellen Stand entsprechen. Profiling-Verfahren werden in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt und ergänzen häufig die klassischen statistischen Analyseverfahren.
Proxies
Ein Proxyserver ist ein zwischengeschalteter Computer, der sich zwischen dem Computer des Benutzers und dem Internet befindet. Mit einem Proxyserver kann die Nutzung des Internet protokolliert oder der Zugriff auf eine Website blockiert werden. Der Firewall am Proxyserver blockiert aus verschiedenen Gründen einige Websites oder Webseiten. Deshalb können Sie möglicherweise Java Runtime Environment (JRE) nicht herunterladen oder einige Java-Applets nicht ausführen.
Punktwert

Ein Punktwertverfahren (auch Punktbewertungsverfahren, Scoring-Modell oder Nutzwertanalyse) ist eine Analysemethoden im Dienste der Entscheidungsfindung.

Im konkreten Fall der Webanalyse wird mittels eines Punktwertsystems, verschiedenen Wegen auf die Seite zu gelangen, unterschiedliche Wertigkeit zugeordnet. Der Nutzer ist damit schließlich in der Lage, bestimmte Punktwerte filtern bzw. zu analysieren.

Quellcode
Der Quellcode oder Quelltext ist der zugrunde liegende Programmcode, der bei höheren Programmiersprachen in Maschinensprache übersetzt wird, bei einfacheren direkt ausgeführt wird. Im Falle von Internetseite ist beispielsweise der HTML-Quellcode einfach über den Browser einsehbar.
QuickTime
Hinter dem Namen QuickTime verbirgt sich eine komplette Architektur zur Erstellung, Bearbeitung und Wiedergabe von Medieninhalten, in erster Linie Videos. Am bekanntesten dürften daher auch die Nutzung des QuickTime Players für die Wiedergabe von Clips und Filmen im Netz sein.
RealVideo - RealAudio
RealVideo und RealAudio sind proprietäre Video- bzw. Audioformate, die von RealNetworks entwickelt wurden in erster Linie beim Streaming von Inhalten im Netz einsetzt werden. Die Kompression ist verlustbehaftet, doch während frühe Versionen qualitativ eher schlecht abschnitten, sind aktuelle Versionen bei der Qualität mit anderen Video-Codecs ebenbürtig.
Recrawling
Erneutes Aufnehmen von Webseiten oder anderen Informationen durch einen Crawler im World Wide Web nach einer Ersterfassung, wahlweise in regelmäßigen Intervallen oder auch einmalig.
Reverse Proxy
Ein Proxy tritt im Falle des Reverse Proxys als vermeintliches Zielsystem in Erscheinung, wobei die Adressumsetzung dann in der entgegengesetzten Richtung vorgenommen wird und so dem Client die wahre Adresse des Zielsystems verborgen bleibt. Während ein typischer Proxy dafür verwendet werden kann, mehreren Clients seines internen (privaten – in sich geschlossenen) Netzes den Zugriff auf ein externes Netz zu gewähren, funktioniert ein Reverse Proxy genau andersherum.
RFM-Analyse
Bei der RFM-Analyse handelt es sich um ein komplexes Scoringverfahren mit dem z.B Kunden gemäß ihres Kaufverhaltens bewertet werden und so zu Zielgruppen zusammengefasst werden können. Das Scoring erfolgt nach den Bewertungskriterien Recency (R – Aktualität des Kaufs), Frequency (F – Häufigkeit eines Kaufs) sowie Monetary Value (M – Kaufumsatz). Die Käufergruppen werden dabei anhand der Kombinationsmöglichkeiten der Scoringwerte gebildet.
Robots
Ein Robot ist ein Webcrawler, der beim Auffinden einer Webseite zuerst die Datei robots.txt (kleingeschrieben) im Stammverzeichnis (Root) einer Domain liest. In dieser Datei kann festgelegt werden, ob und wie die Webseite von einem Webcrawler besucht werden darf. Website-Betreiber haben so die Möglichkeit, ausgesuchte Bereiche ihrer Webpräsenz für (bestimmte) Suchmaschinen zu sperren. Das Protokoll ist rein hinweisend und ist auf die Mitarbeit des Webcrawlers angewiesen. Man spricht hier auch von „freundlichen“ Webcrawlern. Ein Ausgrenzen bestimmter Teile einer Webpräsenz durch das Protokoll garantiert keine Geheimhaltung, dazu sind Seiten oder Unterverzeichnisse eines Servers durch HTTP-Authentifizierung, eine Access Control List (ACL) oder einen ähnlichen Mechanismus zu schützen. Manche Suchmaschinen zeigen die vom Webcrawler gefundenen URLs trotzdem in den Suchergebnisseiten an, jedoch ohne Beschreibung der Seiten.
ROI (Return On Investment)
Der Begriff Return on Investment bezeichnet ein Modell zur Messung der Rendite des eingesetzten Kapitals. Der ROI beschreibt als Oberbegriff für Renditekennzahlen sowohl die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, kurz ROE) als auch die Gesamtkapitalrendite (Return on Assets, kurz ROA oder RONA).
RSS Feeds
RSS (Really Simple Syndication) ist eine seit dem Anfang des Jahres 2000 kontinuierlich weiterentwickelte Familie von Formaten für die einfache und strukturierte Veröffentlichung von Änderungen auf Websites (z.B. News-Seiten, Blogs, Audio-/Video-Logs etc.) in einem standardisierten Format (XML). RSS-Dienste werden in der Regel in Form spezieller Service-Websites (sogenannter RSS-Channels) angeboten. Ein RSS-Channel versorgt den Adressaten oft, ähnlich einem Nachrichtenticker, mit kurzen Informationsblöcken, die aus einer Schlagzeile mit kurzem Textanriss und einem Link zur Originalseite bestehen. Zunehmend werden aber auch komplette Inhalte klassischer Webangebote ergänzend als Volltext-RSS bereitgestellt. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (englisch to feed – im Sinne von füttern, einspeisen, zuführen). Wenn ein Benutzer einen RSS-Channel abonniert hat, so sucht der Client in regelmäßigen Abständen beim Server nach Aktualisierungen im RSS-Feed.
Ruby
Bei Ruby handelt es sich um eine projektorientierte Skriptsprache, die in den 90er Jahren von Yukihiro Matsumoto entwickelt wurde und zunächst in Japan verbreitet angewandt wurde, während in Europa noch Perl oder Python die größte Anhängerschaft hatten. Ab dem Jahr 2000 entstanden schließlich auch Englische Dokumentationen und die Sprache fand Verbreitung außerhalb Japans. Heute wird ruby als Open-Source-Projekt weitergepflegt.
Safe-Harbour

Safe Harbor (englisch für „Sicherer Hafen“) ist eine besondere Datenschutz-Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, die es europäischen Unternehmen ermöglicht, personenbezogene Daten legal in die USA zu übermitteln.

Die EU-Datenschutzrichtlinie verbietet es grundsätzlich, personenbezogene Daten aus EG-Mitgliedsstaaten in Staaten zu übertragen, die über kein dem EG-Recht vergleichbares Datenschutzniveau verfügen. Dies trifft auf die USA zu, da diese keine umfassenden gesetzlichen Regelungen kennen, die den Standards der EG entsprechen.

Damit der Datenverkehr zwischen den USA und der EU nicht zum Erliegen kommt, wurde zwischen 1998 und 2000 ein besonderes Verfahren entwickelt. US-Unternehmen können dem Safe Harbor beitreten und sich auf der entsprechenden Liste des US-Handelsministeriums eintragen lassen, wenn sie sich verpflichten, die Safe Harbor Principles (englisch für „Grundsätze des sicheren Hafens“) und die dazugehörenden – verbindlichen – Frequently Asked Questions (FAQ) zu beachten. Im Jahr 2000 hat die EU anerkannt, dass bei den Unternehmen, die dem Safe-Harbor-System beigetreten sind, ein ausreichender Schutz besteht.

Sampling
Beim Sampling geht es um die Betrachtung einer Stichprobe oder eines Ausschnitts von Daten bzw. einer Datenmenge.
Schwellenwert
Der Schwellenwert, auf Englisch Threshhold, ist der Grenzwert, der allgemein einen Schlüsselreiz bei der Wahrnehmung darstellt. Im Zusammenhang mit der Webanalyse beginnt mit Erreichen dieses Schwellenwertes eine Aufzeichnung von Messdaten.
SEA (Search Engine Advertising)
Search Engine Advertising (SEA, zu Deutsch Suchmaschinenwerbung) bezeichnet die Bewerbung von Seiten in SERPs mittels bezahlter Platzierung.
Segmentierung

Segmentierung ist in der Webanalyse die Unterteilung der Besuchermenge in homogene Teilmengen/Teilgruppen, die sich untereinander überschneiden. Ziel dabei ist es Vergleiche und andere quantitative wie qualitative Betrachtungen damit durchzuführen.

Die Segmente können unter verschiedensten Gesichtspunkten wie beispielsweise Alter, Einkommen, Geschlecht, sozialer Status oder Beruf angelegt werden, aber auch Wochentage und Uhrzeiten des Besuchs oder anderen Aspekte können von Interesse sein.

SEM (Search Engine Marketing)
Unter dem Begriff Search Engine Marketing (SEM, zu Deutsch Suchmaschinenmarketing) werden die Begriffe SEO und SEA zusammengefasst, also die beiden zentralen Maßnahmen, um den Traffic einer Website zu erhöhen.
Sentiment Analysis
Siehe hierzu den Eintrag Stimmungsanalyse
SEO (Search Engine Optimization)
Search Engine Optimization (SEO, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung) befasst sich mit Aspekten der Website-Gestaltung, die auch gute Suchmaschinenplatzierung ausgerichtet sind. Dabei wird etwa auf sauberen, W3C-konformen Code und leichte Zugänglichkeit der Inhalte für Suchmaschinenbots geachtet.
SERP (Search Engine Result Page)
Die Search Engine Result Page (SERP) ist die Ergebnisseite, auf der die Treffer der Suche angezeigt werden.
Server Call

Ein Server Call (zu Deutsch Server-Aufruf) ist die einzelne Verbindung zu einem Computer, auf dem Webseiten oder andere Daten gespeichert sind, durch eine Software wie Browser, Flash oder andere.

Im Bereich der Web-Analyse ist es zudem die kleinste Abrechnungseinheit. Bei multivariaten Tests werden beispielsweise häufig die einzelnen Server Calls und nicht Events oder Besuche berechnet.

Server-to-Server Tracking

Server to Server tracking is a cookieless-tracking method that is typically used in cases where cookies are not available when the conversion occurs. This tracking method requires the advertiser to make a request to a URL when a conversion occurs. In this model, the network provides the advertiser with a dynamic parameter (typically, a program ID, affiliate ID and/or cookie ID) through the linking URL whenever a click occurs. The advertiser must store these dynamic parameters with the ability to retrieve it at a later time.

Sessions

Als Session, oder im Deutschen Sitzung, wird in der EDV eine stehende Verbindung eines Clients mit einem Server bezeichnet. Den Beginn und Ende einer Session markieren Login und Logout. Beim Besuch von Internetseiten gibt es üblicherweise keine solche Verbindung und eine eindeutig Identifizierung des Users ist nicht möglich.

Erst wenn vom Client bei jedem Zugriff auf den Webserver eine eindeutige Session-ID übertragen wird, können sie als eine Session erfasst werden. Wenn es einmal möglich ist, die Sitzungsdaten einem Benutzer zuzuordnen, werden auch komplexere Transaktionen möglich, wie sie im Falle von eCommerce-Anwendungen nötig sind.

Signifikanz-Level-Rechner
In der Statistik ist von Signifikanz die Rede, wenn bei Unterschieden zwischen Messgrößen oder Variablen die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass sie durch Zufall zustande gekommen sind. Übertragen auf A/B-Testing gilt es, wenn eine sichere Aussage getroffen werden soll, zu ermitteln, ob zwei Ergebnisse (i.e. die Wirkung von zwei Varianten) tatsächlich einen Unterschied bedeuten oder nur auf Zufall basieren. Und das Hilfsmittel für eben diese Aufgabe sind Signifikanz-Level-Rechner.
Silverlight
Mit Silverlight hat Microsoft eine Erweiterung für Browser veröffentlicht, die der Nutzung von Rich Internet Applications dient. Derartige Software ergänzt den Browser um neue Funktionalitäten und bietet außerdem zusätzliche Unterstützung für Multimedia-Inhalte.
Sitemap
Bei einer Sitemap handelt es sich um ein maschinenlesbares Dokument, welches eine Übersicht über sämtliche Unterseiten einer Internetseite enthält. Es dient in erster Linie dazu, Suchmaschinen das Indizieren der Seite zu erleichtern. Die gängigste Version einer Sitemap ist heute die XML-Sitemap.
Snippets
Snippets (engl.) sind Schnipsel. Code-Snippets sind zum Beispiel Code-Schnipsel. Also Code-Zeilen, die in sich geschlossen eine bestimmte Funktion beschreiben. ' einloggen"; exit; } ?>' hier der Teil einer Abfrage für MySQL Loginscript
SOAP
SOAP (ursprünglich für Simple Object Access Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf folgende Standards: XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht (vgl. TCP/IP-Referenzmodell) zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP. Die Abkürzung SOAP wird jedoch offiziell seit Version 1.2 nicht mehr als Akronym gebraucht, da es erstens (subjektiv) keineswegs einfach (Simple) ist und da es zweitens nicht nur dem Zugriff auf Objekte (Object Access) dient.
Social Media
Als „Social Media“ werden im Allgemeinen digitale Medien bezeichnet, in denen Nutzer die Möglichkeit haben, selbst erstellte Inhalte (z.B. Texte, Filme, Bilder etc.) zu veröffentlichen und so einzelnen Individuen oder jedem Nutzer den Zugriff zu ermöglichen. Die Inhalte können durch die entsprechenden Nutzer z.B. weitergereicht, bewertet oder kommentiert werden. Auf diese Weise entstehen soziale Bindungen zwischen den Beteiligten.
Social Media Monitoring

Der Begriff Social Media Monitoring bezeichnet die kontinuierliche, systematische Beobachtung von Inhalten, die über soziale Medien veröffentlicht werden. Dazu zählen beispielsweise Social Communities, Blogs, Foren oder Micro-Blogging-Dienste. Je nach Definition werden unter diesem Begriff weitere Prozessschritte zusammengefasst. Zum Beispiel die Identifikation der für den Kunden relevanten Quellen oder die qualitative Analyse der Suchergebnisse.

Zu den Funktionen des Social Media Monitorings gehören u.a.:

  • Erfassung eines Stimmungsbildes zu einer Marke, einem Unternehmen, einen Produkt etc.
  • Kunden-Support
  • Schnelle Reaktion auf negative Inhalte
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Trendforschung Überwachung von Social Media Marketing-Kampagnen
Software as a Service

Software as a Service bezeichnet ein spezifisches Distributions-Modell, in dem Software als Dienstleistung auf Mietbasis angeboten wird. Im Gegensatz zum üblichen Lizenzmodell erfolgen der Betrieb der Programme sowie die Speicherung der Daten auf den Servern des Dienstleisters. Der Zugriff des Endbenutzers ist daher mit einer minimalen EDV-Infrastruktur möglich - größtenteils über einen Internet-Browser.

Im Gegensatz zu ASP-Systemen, werden SaaS-Lösungen stärker auf die Kunden zurechtgeschnitten.

SSL (Secure Sockets Layer)
Transport Layer Security (TLS), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Seit Version 3.0 wird das SSL-Protokoll unter dem neuen Namen TLS weiterentwickelt und standardisiert, wobei Version 1.0 von TLS der Version 3.1 von SSL entspricht. In diesem Artikel wird die Abkürzung SSL für beide Bezeichnungen verwendet.
Stimmungsanalyse

Der Begriff „Stimmungsanalyse“ (Englisch: Sentiment Analysis) bezeichnet im Zusammenhang mit Social Media Monitoring die Analyse der Haltung, die der Verfasser eines Inhaltes in Bezug auf das von ihm angesprochene oder kommentierte Thema zeigt.

Häufig wird zwischen positiven, neutralen und negativen Inhalten unterschieden. Je nach Anbieter können die eingesetzten Skalen aber auch stärker differenziert sein oder sich an gänzlich anderen Emotions-Arten orientieren.

Grundsätzlich ist es möglich, eine Stimmungsanalyse sowohl automatisch, rein manuell als auch kombiniert durchzuführen. In Fachkreisen führt vor allem die Qualität automatisierter Analysen immer wieder zu Diskussionen.

Surveys
Mit der Option Surveys zu implementieren, erhalten Web-Analyse-Tools die Möglichkeit Umfragen bzw. Bestandsaufnahme unter den Seitenbesuchern durchzuführen.
Tag Cloud
Eine Tag Cloud ist eine grafische Zusammenstellung von Begriffen, in denen die Bedeutung der Wörter durch die entsprechende Schriftgröße gekennzeichnet ist. Sie werden besonders häufig in Blogs eingesetzt und ermöglichen eine grafische Übersicht über die am häufigsten gesuchten Begriffe.
Tags
Der Tag (plural: Tags) sind Code Schnipsel (engl. Snippets) auf einer Website. Mit denen Daten, wie z.B. Kampagnen, Affiliates, Segmentierungen gesammelt werden und auch Funktionen ausgeführt werden können.
Text Mining
Unter dem Begriff Text Mining wird eine Reihe von Analyseverfahren (z.B. Computerlinguistik, statistische Sprachverarbeitung, Mustererkennung etc.) verstanden, die es möglich machen sollen, die Bedeutungsstruktur eines Textes zu erfassen und so wichtige Kerninformationen zu dessen Inhalt zu erhalten
Tracking
Beim Tracking (zu Deutsch Verfolgung oder Spurbildung) geht es um die Erfassung von Besucherbewegungen auf einer Website. Zu den wichtigsten Möglichkeiten gehören eye tracking (Blickverfolgung), click tracking (Klickverfolgung) und mouse tracking (Verfolgung von Maus-Bewegungen). Die technische Umsetzung erfolgt dabei meistens durch die Nutzung von JavaScript-Codes, Cookies oder aber auch mit Session-IDs.
Traffic
Als Datenverkehr oder engl. Traffic bezeichnet man bei Computern den Fluss von Daten innerhalb von Computernetzen. Traffic im engeren Sinne bezeichnet die Zugriffe auf eine Seite. Das Datenverkehrsvolumen einer ein Kilobyte großen Datei wird wegen mitgelieferter Unterseiten nahezu verdoppelt. Wie viele Ebenen einer Website heruntergeladen werden, hat Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit, die in Tausend Bit pro Sekunde (kbit/sec.) angegeben wird. Dies ist jedoch abhängig von der Art der Datenübertragung und des Anschlusses. Webseiten sind statische oder dynamische Informationssammlungen, die lediglich der Information dienen, nicht jedoch die Möglichkeit einer aktiven Teilnahme (Diskussion) bieten. Ihr Inhalt variiert, indem sich neue Beiträge oben anfügen und ältere Beiträge „wegdrücken“. Diese sind aber jederzeit noch in einem Archiv abrufbar. Internetforen ermöglichen den Informationsaustausch mehrerer Forennutzer und Verfügbarkeit zu jedem Zeitpunkt. So können Nachrichten (häufig Posts oder Postings genannt) nicht nur unmittelbar nach Erstellung, sondern zu jedem Zeitpunkt und von jedem Zugriffsort aus gelesen und beantwortet werden. Welche Technik zugelassen wird, bleibt dem Forenbetreiber überlassen. Er muss nach dem Teledienstmediengesetz ein Impressum schalten, das Kontaktdaten zu seiner Person und E-Mail-Adresse enthält. Einige Foren verfügen auch über einen Chat, bei dem User, die gerade zeitgleich online sind, aber an unterschiedlichen Orten sitzen können, miteinander kommunizieren.
ULD (Unabhängiges Landeszent. für Datens)

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat am 18. Januar 2002 dem Landrat des Kreises Ostholstein ein Datenschutzaudit-Zertifikat verliehen. Der Kreis Ostholstein hatte sich zuvor mit einem Verfahren zum Anschluss des internen Netzes der Kreisverwaltung an das Internet erfolgreich einem Datenschutz-Behördenaudit nach dem Schleswig-Holsteinischen Landesdatenschutzgesetz (LDSG-SH) unterzogen. Damit wurde erstmals in Schleswig-Holstein und in ganz Deutschland auf der Grundlage eines Datenschutzgesetzes ein Datenschutzauditverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen der Novellierung des LDSG-SH im Jahre 2000 wurde eine Regelung über das Datenschutzaudit in das Gesetz aufgenommen. Öffentliche Stellen können gemäß § 43 Abs. 2 LDSG-SH ihr Datenschutzkonzept durch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz prüfen und beurteilen lassen. Nach Erlass der für den Verfahrensablauf des Datenschutz-Behördenaudits erforderlichen ausführenden Bestimmungen [1] hat das ULD im Sommer 2001 mit der Durchführung von Auditverfahren im Rahmen von Pilotprojekten bei vier verschiedenen öffentlichen Stellen in Schleswig-Holstein begonnen. Es handelt sich hierbei um Verfahren sowohl auf kommunaler Ebene als auch auf Landesebene. Namentlich unterziehen sich die Stadt Norderstedt, die Gemeinde Büchen sowie das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein einem Auditverfahren.

Unique Visitor
Der Unique Visitor oder Unique User (zu Deutsch "eindeutiger Beuscher" bzw. "eindeutiger Benutzer") ist der Besucher einer Seite, der per Cookie identifiziert wird, eventuell auch über mehrere Tage.
Usability

Usability bezeichnet ganz allgemein die Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit von Produkten, Geräten und ähnlichem.

Im Word Wide Web geht es bei Usability in erster Linie darum, dem User den Zugang und die Nutzung von Internetseiten möglichst einfach zu ermöglichen.

User Agent
Ein User Agent ist ein Client-Programm, mit dem ein Netzwerkdienst genutzt werden kann. Der User Agent ist die Schnittstelle zum Benutzer, die die Inhalte darstellt und Befehle entgegennimmt. Beispiele für User Agents sind Webbrowser, E-Mail-Programme, Newsreader und IRC-Clients. Viele User Agents übertragen ihren Namen in Header-Zeilen bei Anfragen (Requests) an den Server. Der Begriff „User Agent“ wird dadurch auch als Synonym für diesen Parameter in einem HTTP-Header benutzt.
Verweildauer
Die "Verweildauer" gibt die Zeit eines Visits an. Das Zeitformat besteht aus HH:MM:SS. Für die letzte Page Impression eines Visits kann keine Verweildauer berechnet werden, da die Folgeseite fehlt.
Visit
Unique Visit (englisch etwa „eindeutiger Besuch“) sind synonyme Begriffe für die Analyse von Protokolldateien (Logdateien) von Webservern. Sie sind das verlässlichste Maß für die Anzahl der Besuche einer Webseite. Dabei wird jeder Besuch einer einzelnen IP-Adresse in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt, egal wie oft sie in diesem Zeitraum die Seite besucht (Seitenabrufe) oder wie viele Elemente dabei heruntergeladen werden. In diesem Zusammenhang wird häufig anstelle von Unique Visit die Kennzahl Unique Visitor bzw. Unique User bzw. Besucher im Web Controlling verwendet. Beachten sollte man jedoch, dass der Zeitraum, in dem jeder Besuch nur einmal gezählt wird, stark variieren kann. Die IVW arbeitet im Rahmen ihres Messverfahrens „Skalierbares Zentrales Messsystem“ (SZM) mit dem nach eigenen Aussagen international standardisierten Wert von 30 Minuten. Außerdem identifiziert eine einzelne IP-Adresse nicht zwangsläufig eine einzelne, die Website besuchende Person. Anonymisierungsdienste können je Zugriff dem einzelnen Nutzer jeweils eine andere IP-Adresse zuweisen, dagegen weisen Zugriffe von verschiedenen Personen innerhalb eines lokalen Netzwerks durch Network Address Translation dieselbe Adresse auf.
Visitor
Ein "Visitor" (Besucher) ist jemand der eine Website besucht. Der Besuch ist begrenzt für einen Tag. Besucht ein Visitor die Website zwei mal innerhalb eines Tages, wird das als ein Visitor und zwei Visits gezählt, alle Visits an den folgenden Tagen werden als neuer Visitor gezählt.
Vorhaltedauer
Als Vorhaltedauer oder Vorhaltezeit wird der Zeitraum bezeichnet, in dem Datenbestände vollumfänglich zur Verfügung stehen. Meistens geht es dabei um eMails oder andere Nachrichten, aber auch Analysedaten sind gewissen Speicherzeiträumen unterworfen.
WAP (Wireless Application Protocol)
Unter der Bezeichnung Wireless Application Protocol (WAP) wird Technik zusammengefasst, mit der Internetinhalte für die begrenzten Übertragungsraten der Mobilfunk-Netze und die beschränkte Displayghrößen der Mobiltelefone aufbereitet werden.
Web Analytics
Web Analytics (auch Web Controlling, Web-Analyse, Datenverkehrsanalyse, Traffic-Analyse, Clickstream-Analyse, Webtracking) ist die Sammlung und Auswertung des Verhaltens von Besuchern auf Websites. Ein Analytic-Tool untersucht typischerweise, woher die Besucher kommen, welche Bereiche auf einer Internetseite aufgesucht werden und wie oft und wie lange welche Unterseiten und Kategorien angesehen werden. Für professionell betriebene Websites wird diese Analyse vor allem zur Optimierung der Website und zur besseren Erreichung von Zielen der Website (z. B. Häufigkeit von Besuchen, Vermehrung von Seitenaufrufen, Bestellungen, Newsletter-Abonnements) eingesetzt. Wenn ein Analytic-Tool beispielsweise analysiert, wie viele „Klicks“ auf eine bestimmte Unterseite einer Internetseite erfolgen, so erfährt der Betreiber welche konkreten Unterseiten besonders beliebt sind. Auf diese Weise ist es dem Betreiber möglich, sich auf die Gewohnheiten des Publikums einzustellen. Der Betreiber wird dann versuchen, sein Angebot so gezielt wie möglich an der Nachfrage auszurichten. Dies muss aus Verbrauchersicht nicht per se schlecht sein. Grundlegend kann bei Web Analytics zwischen Auswertungsverfahren zur permanenten Messung der Site-Effektivität und Methoden zur Auffindung von Schwachpunkten in der Site und Verbesserungsmöglichkeiten unterschieden werden (siehe Methoden). Weltweit bieten etwa 150 Unternehmen professionelle Lösungen für Web Analytics an. Die Produkte können teilweise unternehmensintern installiert werden oder auch als ASP-Angebot mit (meist) monatlichen Nutzungsgebühren ohne wesentliche unternehmensinterne Hard- oder Software-Aufwände genutzt werden (siehe Lösungsübersichten).
Windows Media Player
Beim Windows Media Player handelt es sich um eins der bekanntesten Tools, mit denen Multimedia-Inhalte abgespielt werden können. Er ermöglicht die Wiedergabe zahlreicher Videoformate und verfügt nebenbei auch über die Möglichkeit, Audio-CDs zu brennen
WYSIWYG
Mit der Abkürzung WYSIWYG ("What You See Is What You Get", etwa "Was Sie sehen, bekommen Sie.") ist meist eine Art der Textverarbeitung gemeint, welche die Formatierung von Texten gleich anzeigt, im Gegensatz zu einem Editor, bei dem die Formatierungen über Steuerzeichen implementiert sind.
XHTML
XHTML ist eine XML-konforme Erweiterung von HTML, entsprechend steht das Kürzel auch für Extensible Hypertext Markup Language.
XLS
Das Kürzel XLS ist die Dateiendung von Microsoft Excel Tabellen, welche gerne für den Datenexport der verschiedenen Analystetools benutzt wird.
XML
Die Extensible Markup Language (XML) ist eine Auszeichnungssprache, in der die verschiedensten Daten strukturiert in Form von Textdaten dargestellt werden können.
Zählpixel

Als Zählpixel (engl. Tracking Bug oder Web Bug; auch deutsch Web-Wanze, Tracking-Pixel, IVW-Pixel, ivwbox, Pixel-Tag, Pixelmethode, Ein-Pixel-Bild, 1×1 gif, Clear gif oder Web Beacon) bezeichnet man kleine Grafiken in HTML-E-Mails oder auf Webseiten, die eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdateianalyse ermöglichen, welche oft für statistische Auswertungen verwendet werden.

Die meist nur 1×1 Pixel messenden Bilder sind häufig auch transparent oder in der Farbe des Hintergrundes erstellt, damit sie nicht sichtbar sind. Wird ein Dokument geöffnet, dann wird dieses kleine Bild von einem Server im Internet geladen, wobei das Herunterladen dort registriert wird. So kann der Betreiber des Servers sehen, wann und wie viele Nutzer diesen Zählpixel anforderten bzw. ob und wann eine E-Mail geöffnet oder eine Webseite besucht wurde.

Private Betreiber einer Webseite können durch das Einbinden eines kostenlosen Zählpixels ohne Zugriff auf die Logdateien des Servers Informationen über die Besucher erhalten. So werden auf zahlreichen Internetseiten Zähler (Counter) verwendet, die auf demselben Prinzip aufbauen, aber bei jedem neuen Besucher ein neues „Bild“, d. h. eine um eins erhöhte Zahl, darbieten.

Versender von Spam können (sofern der Mail-Client des Empfängers eine entsprechende Sicherheitslücke aufweist) durch Einbau eines Zählpixel in die E-Mail ermitteln:

  • ob eine E-Mail-Adresse gültig ist,
  • ob und wann die E-Mail geöffnet wurde,
  • welchen Browser und welches Betriebssystem der Empfänger verwendet,
  • welche IP-Adresse der Empfänger hat; damit seinen Internetdienstanbieter und mithilfe von Geotargeting möglicherweise sogar seinen Wohnort.

Die Daten der beiden letztgenannten Punkte können auch von Webseitenbetreibern erhoben werden. Bei der Ausnutzung von Cross-Site-Scripting-Schwachstellen wird häufig ein ähnliches Verfahren verwendet, um die Session-ID des Opfers an den Server des Angreifers zu übertragen.

All 1 2 3 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Top 1000 .de

ToolnameUsage
Google Analytics 44.03%
IVW 28.82%
Adobe Analytics 5.18%
etracker 5.1%
Piwik 3.76%

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Top 1000 .com

ToolnameUsage
Google Analytics 71.78%
Adobe Analytics 14.44%
Webtrends Analytics 3.15%
Coremetrics Ana 1.84%
Clicktale 1.71%

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